Zentrale
Elemente für die Sicherstellung einer zuverlässigen
Energieversorgung sind Netzschutzgeräte und Leistungsschalter,
die im Fehlerfall einen problembehafteten Netzabschnitt
selektiv abschalten. Einstellwerte und Funktion dieser
Schutzgeräte müssen aus Sicherheitsgründen
regelmässig überprüft werden. In der
Regel geschieht dies in einem Zeitintervall von fünf
bis sieben Jahren. Dabei hängt das Vorgehen jeweils
vom spezifischen Gerätetyp ab, beinhaltet aber
immer eine Einspeisung von Prüfströmen.
Damit können die Auslösecharakteristika
(Ansprechstrom, Auslösezeit) des entsprechenden
Schutzgerätes im Zusammenwirken mit dem zugeordneten
Leistungsschalter kontrolliert und dokumentiert werden.
Auch die Peripherie des Schutzgeräts (Klemmen,
Verdrahtung, Hilfsenergieversorgung) wird in die Kontrolle
mit einbezogen. Vorhandene Mängel werden dokumentiert,
Vorschläge zu deren Behebung unterbreitet.